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Redfish soll die IPMI-Fernwartung ablösen

Intel, HP und Dell beteiligen sich an der Entwicklung des neuen "Redfish"-Standards, der das betagte Intelligent Platform Management Interface als Fernwartungs-Schnittstelle für Server ablösen soll.

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Das geschützte Redfish-Markenzeichen.

(Bild: Redfish)

Intel, die x86-Server-Marktführer HP und Dell sowie der Rechenzentrums-Ausstatter Emerson erarbeiten zusammen die Spezifikation namens "Redfish". Es geht um ein modernes System zur Fernwartung von Servern oder etwa auch von Netzwerkgeräten, welches das 16 Jahre alte Intelligent Platform Management Interface (IPMI) ablösen soll. Auch an älteren IPMI-Spezifikationen hat sich die heutige Emerson-Tochterfirma Avocent beteiligt.

Redfish soll moderne Konzepte wie RESTful und JSON bringen und von der Industrievereinigung DMTF als Standard betreut werden. Bisher steht allerdings erst ein Überblick auf eine Version 0.91 der Redfish-Spezifikation bereit. Die Redfish-Macher haben auch das Thema Sicherheit ins Visier genommen, welches bei IPMI-Fernwartung oft stiefmütterlich behandelt wird. (ciw)