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Regisseur Roland Emmerich: Computerspiele könnten bald Blockbuster ersetzen

Wenn es so weitergehe, wolle man irgendwann nicht mehr ins Kino gehen, weil die Filme so unübersichtlich seien, meinte der Regisseur von "Independence Day". Blockbuster könnten dann bald durch Computerspiele abgelöst werden.

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Regisseur Roland Emmerich: Computerspiele könnten bald Blockbuster ersetzen

Aus dem neuen Emmerich-Film "Independence Day: Wiederkehr"

(Bild: 20th Century Fox)

Roland Emmerich (60) sieht den mit Special Effects ausgetragenen Konkurrenzkampf der Filmemacher kritisch. "So kann es nicht weitergehen, sonst besteht alles nur noch aus Computereffekten", sagte der für seine Spezialeffekte bekannte Regisseur der Süddeutschen Zeitung. Sein neuestes Werk, Independence Day: Wiederkehr kommt in Deutschland kommende Woche ins Kino.

Er selbst verstehe bereits so manchen Film aufgrund des "Effekte-Durcheinanders" nicht mehr, meinte Emmerich. "Irgendwann könnte es dazu kommen, dass die Leute gar nicht mehr ins Kino gehen wollen, weil die Filme so unübersichtlich sind. Dann werden die richtigen Geschichten nur noch im Fernsehen erzählt, und wenn die Computerspiele noch ausgefeilter werden, ersetzen die bald, was wir heute in Blockbustern machen."

Angst, dann arbeitslos zu werden, hat der in Los Angeles lebende, aber aus Stuttgart stammende Emmerich nicht. "Es gibt immer zwei oder drei Studios, denen es gerade nicht so gut geht. Die brauchen dann einen großen Sommerblockbuster, zahlen mir das Budget, das ich haben will, und geben mir die Freiheiten, die ich brauche." (jk)

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