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Rekord-Teilnehmerfeld bei der RobotChallenge in Wien

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Den Rang eines Yokozuna werden sich die Teilnehmer am Roboter-Sumo allerdings nicht erkämpfen können.

Am 5. und 6. April findet im Wiener Siemens Forum die fünfte RobotChallenge statt. Dabei handelt es sich um ein Turnier mit sieben Wettbewerben für selbstgebaute, autonome und mobile Roboter. Ziel der Veranstaltung ist es, junge Talente für den kreativen Umgang mit innovativen Technologien, Forschung und Wissenschaft im Allgemeinen zu begeistern. 113 Roboter aus zwölf Ländern wurden gemeldet, was einen neuen Rekord darstellt. Einige der Apparate gehen sogar in mehreren Bewerben an den Start.

Die meisten Teilnehmer treten im Parallelslalom an, die statistisch höchsten Siegchancen bestehen dagegen im Roboter-Sumo-Ringen in der neuen Micro-Klasse (bis 100 Gramm). Für die ausgefallensten Kreationen ist der Freestyle-Wettbewerb vorgesehen. Erschwerter Slalom, zwei weitere Klassen im Sumo-Ringen (bis 500 Gramm sowie bis drei Kilogramm) sowie Puck Collect, wobei über ein Spielfeld verteilte Pucks eingesammelt werden müssen, sind die weiteren Wettbewerbe, in denen die Roboter-Konstrukteure ihr Können unter Beweis stellen werden.

Die RobotChallenge ist für Zuschauer bei freiem Eintritt geöffnet. Zusätzlich gibt es eine Live-Übertragung im Internet. Veranstalter des Turniers sind die Österreichische Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (InnoC) und das Bundesrechenzentrum. InnoC ist auch Mitveranstalter der ersten Weltmeisterschaft für Roboter-Segelboote, die im Mai am österreichischen Neusiedlersee ausgetragen wird. Mit seinem ASV Roboat hat der Verein auch die beiden bisherigen Microtransat-Bewerbe gewonnen. (Daniel AJ Sokolov) / (pmz)

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