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Rekordhack bei Yahoo: Ein Kanadier bekennt sich schuldig

Ende 2014 haben Hacker Daten von mindestens 500 Millionen Yahoo-Nutzern abgegriffen. Der Mann aus Kanada ist aber vermutlich nur ein kleiner Teil des Angriffes gewesen.

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Yahoo

(Bild: dpa, Michael Nelson)

Ein 23-jähriger Kanadier bekennt sich im Fall des Hacks auf Yahoo schuldig, bei dem sich die Verantwortlichen im Jahr 2014 Zugriff auf über 500 Millionen Benutzerkonten verschafften. Bereits vor einigen Monaten hatte Karim Baratov, so der Name des Hackers, darauf verzichtet, in seiner Heimat angehört zu werden. Wie Gizmodo jetzt berichtet, hatte er in den USA zunächst auf seine Unschuld plädiert, sich jetzt aber doch schuldig bekannt.

Die genauen Punkte seines Bekenntnisses sind ein Fall von "Verschwörung zur Durchführung eines Computerbetrugs" und acht Fälle von "verschärftem Identitätsdiebstahl". Damit drohen ihm laut Gizmodo bis zu 20 Jahren Haft.

Yahoo vermutete hinter dem Hack staatliche finanzierte Angreifer und klagte neben Baratov auch russische Staatsbürger an. Der 500-Millionen Hack war allerdings nicht der größte Angriff auf Yahoo – im August 2013 hackten Angreifer alle 3 Milliarden Konten der Suchmaschine. Den Behörden war das allerdings erst drei Jahre später aufgefallen. (bbo)