Renault bastelt an holographischem 3D-System

Konstrukteure sollen künftig gemeinsam an dreidimensionalen, holographischen Visualisierungen arbeiten – zumindest tüftelt Renault an einer entsprechenden Technik.

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Zusammen mit den Simulationsspezialisten Holografika und Oktal will Renault ein interaktives, holographisches 3D-System entwickeln. Das berichtet das Technik-Portal optics.org. "Ariva" heißt das Ganze und basiert auf dem von der Europäischen Union finanzierten Coherent-Projekt (Collaborative Holographic Environments for Networked Tasks), das im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde. Am Ende von Coherent stand ein "HoloVizio" getauftes 3D-System. Es erlaubt Konstrukteuren die dreidimensionale Visualisierung von Karosserien und anderen Komponenten. Mit dem Ariva-Projekt soll die Technik nun weiterentwickelt werden.

Schon die Coherent-Variante ist in der Lage, realistische 3D-Bilder darzustellen, die von mehreren Betrachtern – die sich auch frei im Raum bewegen können – gleichzeitig angesehen werden können. Shutter- oder Polarisationsbrillen werden hier nicht benötigt. Das System ist zudem netzwerkfähig, Teammitglieder an verschiedenen Orten können also gleichzeitig an derselben Visualisierung arbeiten. Problematisch sind bisher noch die Kosten: Das dichte Lichtfeld, das vom HoloVizio-System aufgebaut wird, benötigt zahlreiche Projektionseinheiten – und die sind teuer. Die Ariva-Entwickler hoffen, ihr verbessertes System nicht nur in der Automobilbranche vermarkten zu können, sondern auch in anderen Bereichen. (jkj)