Reuters soll Fake News auf Facebook und Instagram entlarven

Der Facebook-Konzern hat Reuters mit der Prüfung fragwürdiger Posts beauftragt. Fake News sollen so entlarvt werden.

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(Bild: Lloyd Carr/Shutterstock.com)

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Reuters wird sich an Facebooks Kampf gegen Fake News beteiligen. Sowohl auf Facebook selbst als auch auf Instagram, das ebenfalls zum Konzern gehört, soll das Medienunternehmen zukünftig fragwürdige Posts prüfen. Geprüft werden Fotos, Videos und Texte.

Damit soll in Hinblick auf den nahenden US-Wahlkampf verhindert werden, dass Falschmeldungen die Präsidentenwahl beeinflussen. Fake News seien ein wachsendes Problem, so das Medienunternehmen in einer Stellungnahme. Es sieht die Branche in der Pflicht, die Verbreitung von Falschmeldungen zu stoppen.

Insbesondere sogenannte Deepfakes gelten als gefährlich. Dabei handelt es sich um manipulierte Videos, in die Personen oder angebliche Äußerungen täuschend echt eingefügt wurden. Durch die Weiterentwicklung entsprechender Programme wird es immer einfacher, Deepfakes zu erstellen.


Während der US-Präsidentschaftswahl 2016 war Facebook unter massive Kritik geraten, weil das Online-Netzwerk für groß angelegte Kampagnen aus Russland missbraucht wurde, die darauf zielten, die Spannungen in der US-Gesellschaft zu verschärfen. Facebook hatte daher bereits vor längerer Zeit eine Initiative gegen Fake News ins Leben gerufen und einen "War Room" als Interventionszentrale gegen Wahlmanipulationen eingerichtet. (mjo)