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Rewe stellt EC-Kartenzahlung um

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Nach Kritik von Datenschützern stellt der Einzelhandelskonzern Rewe Group in seinen Rewe- und Penny-Filialen die Bezahlung mit EC-Karte um. Künftig werden die Kunden nicht mehr im Unterschriften-Verfahren bezahlen, sondern im PIN-gestützten System. In einer Mitteilung begründet Rewe den Schritt mit aktuellen Kundenreaktionen und damit, dass die Landesdatenschutzbehörde in Nordrhein-Westfalen derzeit datenschutzrechtliche Fragen im Zusammenhang mit dem bisher üblichen Lastschriftverfahren kläre.

Diese Einwilligung haben Rewe-Kunden mit unterschrieben.

(Bild: Leserzuschrift)

Reporter des Radiosenders NDR Info hatten aufgedeckt, dass Rewe-Kunden, die mit EC-Karte und Unterschrift im Online-Lastschriftverfahren bezahlen, dabei auch eine Einwilligungserklärung zur Datenweitergabe und -speicherung unterschreiben. Die Kunden bekämen keine Durchschrift der Einverständniserklärung, auch würden sie nicht durch Aushänge aufgeklärt. Der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert meinte, Rewe verhalte sich damit "eindeutig rechtswidrig". Bettina Gayk vom nordrhein-westfälischen Datenschutzzentrum war davon ausgegangen, dass der Kunde eine Durchschrift der Einwilligungserklärung bekommt.

Rewe erklärte nun, der Schutz der Privatsphäre der Kunden habe in dem Unternehmen obersten Stellenwert. Wenn die datenschutzrechtlichen Detailfragen geklärt seien, werde Rewe die Wiederaufnahme des Unterschriften-Verfahrens prüfen. (anw)

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