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Ride Pass: Fahrservice Uber führt Abo-Modell ein

Ab sofort kann man mit einem monatlichen Abo-Beitrag rabattierte Uber-Fahrten buchen – zumindest in einigen US-Metropolen.

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Fahrdienst Uber

(Bild: dpa, Britta Pedersen/Archiv)

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Mit Ride Pass hat der Dienstleister zur Personenbeförderung Uber ein neues Bezahlmodell eingeführt, mit dem man pro Fahrt sparen kann. Das monatlich kündbare Abo kann man vorerst ausschließlich in den US-Städten Austin, Denver, Los Angeles, Miami und Orlando buchen. In L.A. soll das rund 25 US-Dollar pro Monat kosten – in den anderen Metropolen sind 15 US-Dollar fällig, führt das Unternehmen in einer Mitteilung aus.

Wer Ride Pass bucht, kann damit bei jeder Uber-Buchung bis zu 15 Prozent des Fahrpreises sparen. Außerdem gibt es eine Preisgarantie. Die Kosten einer Uber-Fahrt sind ohne Ride Pass nämlich nicht fix, sondern abhängig von mehren Faktoren wie etwa der Nachfrage und dem Verkehr.

Ob das Preismodell auch nach Deutschland kommt, ist bislang unklar. Da Uber hierzulande bei der Abrechnung aufgrund der Rechtslage mit einem Brandenburger Mietwagenvermittler kooperiert, ist es höchst unwahrscheinlich, dass es das Modell nach Deutschland schafft. Darüber hinaus ist der Fahrservice hierzulande noch nicht sehr weit verbreitet und Uber zufolge nur in Berlin und München verfügbar.

Ride Pass soll man über die Uber-App beantragen und kündigen können. Das Abo verlängert sich monatsweise automatisch. In Los Angeles sollen Ride-Pass-Kunden zusätzlich ohne Extrakosten Zugriff auf E-Bikes und Scooter von Uber haben.

Der Uber-Konkurrent Lyft experimentiert in den USA seit diesem Frühjahr mit einem Abo-Modell.

[UPDATE, 31.10.2018 13:30 Uhr]

Weitere Infos im Fließtext ergänzt. In einer älteren Version der Meldung war die Rede von einer Flatrate. Ride Pass ist aber keine Flatrate, sondern gibt Rabatt auf jede Uber-Fahrt und verspricht eine Preisgarantie. (des)

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