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RoG Mothership: Asus enthüllt ungewöhnliches Gaming-"Notebook"

Das RoG Mothership GZ700 ist ein mobiler Gaming-Rechner, dessen Bauform mit herkömmlichen Notebooks aber wenig zu tun hat.

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(Bild: Asus)

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Beim RoG Mothership GZ700 haben sich die Ingenieure von Asus einiger Problemfelder herkömmlicher Notebooks angenommen und sie auf ungewöhnliche Art und Weise gelöst. Statt die potenten Komponenten unter der Tastatur zu verbauen, stecken sie hier wie bei All-in-One-PCs hinter dem Display. Damit lasse sich eine deutlich bessere Kühlung erzielen, weil die Rückseite freier "atmen" kann.

Die Tastatur des Asus RoG Mothership GZ700 lässt sich abnehmen.

(Bild: Asus)

Zum Aufstellen gibt es wie bei Tablets einen integrierten Kickstand; er klappt aus, wenn man das Gerät auf einer Platte abstellt und kurz nach unten drückt. Ebenfalls an Tablets erinnert das zugehörige Tastatur-Cover, das beim Transport den Bildschirm schützt. Man kann die Tastatur sowohl an- als auch abgedockt verwenden; letzteres verhilft zu einer ergonomischeren Haltung – vor allen, wenn man eine separate Maus nutzt.

Im GZ700GX stecken die leistungsfähigsten Komponenten, die der Notebook-Markt derzeit hergibt: Dem übertaktbaren Sechskerner Core i9-8950HK steht Nvidias GeForce RTX 2080 zur Seite. Asus sieht bis zu 64 GByte Arbeitsspeicher und bis zu drei NVMe-SSDs im RAID-Verbund vor.

Aporpos RAID: Zwei der drei SSDs hängen direkt am Prozessor, sodass die Chipsatz-Anbindung nicht zum Flaschenhals wird. Der 17,3-Zoll-Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung und beherrscht G-Sync mit bis zu 144 Hz.

Das RoG Mothership hat einen integrierten Akku, doch zu Kapazität und Laufzeit schweigt Asus sich noch aus. Das ist verständlich, ist das Gerät mit knapp 5 Kilogramm doch alles andere als mobil und entfaltet die volle 3D-Performance nur am beiliegenden 280-Watt-Netzteil. Rückfragen zur Verfügbarkeit blieben unbeantwortet, hinsichtlich des Preises gab es nur eine grobe Orientierung: "hoch".

Auch im neuen RoG Zephyrus S GX701 kommen Nvidias GeForce-RTX-GPUs und Intels Sechskerner zum Einsatz. Das Gehäuse entspricht eher dem eines normalen Notebooks, wenngleich die Tastatur weit nach vorne gezogen wurde, um hinten mehr Platz für das Kühlsystem zu haben.

Asus legt dem RoG Zephyrus S GX701 eine USB-Webcam bei.

(Bild: c't / Florian Müssig)

Gegenüber dem bisherigen Zephyrus wurden zwei Aspekte geändert: Weil sich in dünnen Bildschirmrändern keine hochwertigen Webcams einbauen lassen, verzichtet Asus auf eine solche im Deckel und legt dem Notebook stattdessen eine USB-Webcam (1080p, 60 fps) bei. Neu ist auch die Unterstützung von USB-C-Netzteilen mit 65 Watt: Solche reichen zwar nicht aus, um CPU und GPU unter Volldampf zu setzen, doch wer unterwegs nur arbeiten will, kann den regulären 230-Watt-Netzteilklotz zuhause lassen.

Asus will das knapp 3 Kilogramm schwere RoG Zephyrus S GX701 hierzulande ab dem zweiten Quartal verkaufen und strebt Preise ab 2200 Euro an. (mue)