"Robear": Experimenteller Pflegeroboter wird gefühlvoller

Dank feinerem Übersetzungsverhältnis und besseren Sensoren soll die dritte Generation eines experimentellen Krankenpflege-Roboters die Patienten weniger ruppig handhaben.

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Experimenteller Pflegeroboter wird leichter, wendiger und gefühlvoller

Robear kann helfen, Patienten von Bett oder Sofa in den Rollstuhl zu heben.

(Bild: Riken)

Von
  • Thorsten Leemhuis

Leichter, wendiger und gefühlvoller – das sind die wichtigsten Neuerungen bei der dritten Generation eines experimentellen Krankenpflege-Roboters, der dem Pflegepersonal die Arbeit erleichtern soll. "Robear" kann mit einem Tablet gesteuert werden und hebt Patienten beispielsweise vom Bett in einen Rollstuhl. Dabei soll der Bär-ähnlich gestaltete Roboter dank feinerem Übersetzungsverhältnis und besseren Sensoren schneller und genauer arbeiten als seine Vorgänger RIBA und RIBA-II, die 2009 und 2011 präsentiert wurden.

Der Robear kann Teile seines Fahrwerks ausfahren.

(Bild: Riken )

Der jetzt vorgestellte Robear wiegt zudem nur 140 Kilogramm; sein Vorgäger RIBA-II brachte noch 230 Kilogramm auf die Waage. Robear eignet sich zudem besser für enge Räume, weil sein Fahrwerk kleiner ist – Teile davon kann er zur besseren Kippsicherheit ausfahren.

Robear wurde von der japanischen Firma Riken entwickelt. Laut dem Unternehmen gebe es durch den großen Anteil von älteren Menschen in der japanischen Gesellschaft einen dringenden Bedarf an Robotern, die dem Pflegepersonal die Arbeit erleichtern. Speziell zum Transport von Bett in Rollstuhl seien solche Roboter gut geeignet und könnten so helfen, Rückenschmerzen beim Pflegepersonal zu vermeiden – bislang sind laut Riken aber noch keine solchen Roboter im Praxiseinsatz.

(thl)