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Rockstar startet eigenen Launcher und verschenkt GTA San Andreas

Auch Rockstar Games bietet seine PC-Spiele nun über einen eigenen Launcher an. Wer sich anmeldet, bekommt einen Klassiker geschenkt.

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(Bild: Rockstar Games)

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Rockstar Games folgt dem Branchentrend und bietet seine PC-Spiele nun in einem eigenen Launcher an. Der Rockstar Games Launcher kann kostenlos heruntergeladen werden und bietet die Rockstar-Spiele GTA III, GTA Vice City, GTA V, LA Noire, Max Payne 3, und Bully zum Kauf an. Wer den Rockstar Games Launcher herunterlädt, bekommt außerdem GTA San Andreas geschenkt.

Einige PC-Spiele von Rockstar sind nicht im Rockstar Games Launcher verfügbar, darunter zum Beispiel GTA IV. Warum das so ist, blieb vorerst offen. Die im Rockstar Games Launcher angebotenen Spiele können aktuell noch über Steam heruntergeladen werden, sie sind also nicht exklusiv im Launcher erhältlich. Über den Launcher kann man außerdem auf Steam heruntergeladene Rockstar-Titel einbinden. Der Rockstar Games Launcher kann Spiele auf dem aktuellen Stand halten und speichert Spielstände in der Cloud.

Einem Bericht von Ars Technica zufolge startet die Installation des Rockstar Games Launchers automatisch, wenn man auf Steam ein Rockstar-Spiel wie zum Beispiel GTA V starten will. Der Rockstar Games Launcher verhält sich also wie Ubisofts Uplay: Man kann die Spiele zwar auf anderen Plattformen kaufen, um sie zu spielen muss man den Launcher aber zwangsläufig installieren.

Immer mehr Entwickler und Publisher von Videospielen bieten einen eigenen Launcher für Spiele an. Dazu gehören unter anderem Bethesda, Ubisoft und Activision/Blizzard. Firmen wie EA, Valve, CD Project und Epic Games verkaufen in ihren Stores neben den eigenen Spielen auch die Titel anderer Hersteller.

Eigene Launcher sind für Videospiel-Firmen in erster Linie attraktiv, weil bei der Kaufabwicklung alle Einnahmen im Unternehmen bleiben. Valve zieht im Gegensatz dazu 30 Prozent des Verkaufspreises ein, wenn ein Spiel über Steam verkauft wird. Beim Epic Games Store sind es 12 Prozent.



Mit einem eigenen Launcher können Entwickler außerdem nach Lust und Laune eigene Werbung schalten und beliebige Funktionen anbieten – oder eben nicht. Ein umfassendes System für Nutzer-Reviews findet man in den Publisher-Launchern zum Beispiel selten. (dahe)