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Rolls-Royce: Das Auto als selbstfahrendes Wohnzimmer

Ein großer Fernseher statt einem Armaturenbrett und ein gemütliches Sofa für zwei Fahrgäste: So stellt sich Rolls Royce den Prototyp seines autonomen Luxusautos vor.

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Rolls-Royce: Das Auto als selbstfahrendes Wohnzimmer

(Bild: Rolls Royce)

Auch der Luxuswagen-Hersteller Rolls-Royce stellt sich auf eine Zukunft mit elektrischen und selbstfahrenden Autos ein. Der am Donnerstag präsentierte Prototyp mit der Bezeichnung 103EX sieht äußerlich aus wie ein futuristisches Coupé, im Innenraum ersetzt ein großer Fernseher das gewohnte Cockpit mit Armaturenbrett und ein Sofa mit sehr viel Beinfreiheit bietet Platz für zwei Fahrgäste. Den heutigen Platz des Motors nimmt ein Gepäckfach ein.

Das Konzept der BMW-Tochter ist die bisher konsequenteste Umsetzung der Vision, dass sich selbstfahrende Autos zu Lebensräumen entwickeln werden, die nur noch wenig mit dem funktionalen Inneren heutiger Wagen zu tun haben. Rolls-Royce will seinen Kunden auch die Möglichkeit geben, den Innenraum komplett nach ihren Vorstellungen zu gestalten und gab das Ziel aus, zum Automobil-Pendant der "Haute Couture" im Modegeschäft zu werden. Auch andere Autobauer wollen auf ähnliche Weise von dem Wandel profitieren. So sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche, bei selbstfahrenden Autos gehe es auch um den Luxus, Raum und Zeit zu haben.

Quelle: Rolls-Royce

(dpa) / (axk)

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