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Rolls-Royce und VTT wollen zusammen autonome Schiffe entwickeln

Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen ferngesteuerte Schiffe kommerzielle Realität werden. Die Finnen von VTT sollen Rolls-Royce dabei helfen.

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So stellt sich Rolls-Royce ein autonomes oder ferngesteuertes Schiff vor.

(Bild: rolls-royce.com)

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Das britische Unternehmen Rolls-Royce und das finnische VTT Technical Research Centre sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Zusammen wollen sie ferngesteuerte und autonome Schiffe entwickeln, geht aus einer Mitteilung hervor. Ziel ist es, das Know-how beider Unternehmen zu kombinieren, um die Vision kommerzielle Realität werden zu lassen.

Die Rolls-Royce-Ingenieure arbeiten seit einiger Zeit an autonom fahrenden Schiffen. Für eine Fernsteuerung hat das Unternehmen eine Technik entwickelt, mit der sich eine 360-Grad-Ansicht der Brücke eines Schiffes in eine Virtual-Reality-Umgebung holen lässt: Der Schiffsführer sieht alles, was er auch auf dem Meer sehen würde und kann das Fahrzeug genauso bedienen, wie er es vor Ort tun würde. Das Unternehmen geht davon aus, dass zum Ende des laufenden Jahrzehnts ferngesteuerte Schiffe über die Ozeane fahren werden.

VTT wiederum hat unter anderem Erfahrungen in der Schiffssimulationen und in der Entwicklung von Sicherheits- und komplexen Systemen beispielsweise in Atomkraftwerken gesammelt. Dabei verbinde VTT Tests in der Realität beispielsweise mit Modellen mit digitalen Methoden wie Datenanalyse und Visualisierung am Computer. Rolls-Royce habe so die Gelegenheit, Prototypen in einem geeigneten Feld zu testen, heißt es in der Mitteilung. (anw)