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Rückkehr des "Competition Pro" mit Amiga-Emulationspaket

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Sieht genau aus wie der alte, hat auch wie dieser einen Metallkern: der neue "Competition Pro" von Speed-Link

(Bild: Jöllenbeck GmbH)

Der in Weertzen ansässige Peripherie-Vermarkter Jöllenbeck vertreibt unter seiner Marke Speed-Link schon seit einiger Zeit ein Remake des legendären "Competition Pro"-Joysticks. Neu ist ein Paketangebot mit einer Amiga-Emulation: Die beiliegende Software nennt sich "185 Amiga Classics Games" und besteht aus einer Sammlung von Spielen für den Amiga sowie einem passenden Emulatorprogramm für Windows XP/Vista. Zu den Spielen gehören die Fußballsimulation "Anstoß", die Wirtschaftsspiele "Der Patrizier" und "Hanse – die Expedition", das Strategical "Defender of the Crown", außerdem weitere bekannte Oldies wie "It Came from the Desert". In diesem Bundle kostet der Stick 17,99 Euro. Für sieben Euro mehr legt Jöllenbeck noch den Szeneroman "Extraleben" von Constantin Gillies drauf, der sich an die "Generation C64" wendet. Den angebotenen Steuerknüppel schließt man sinnvollerweise nicht wie seinen Ahnen über ein 9-poliges Sub-D-Weibchen an C64, Atari oder Amiga an, sondern über einen heutzutage gängigen USB-Stecker an aktuelle Rechner.

Das Spielewerkzeug, das laut Hersteller ebenso stabil und robust sein soll wie der Klassiker aus der Heimcomputerzeit, lässt sich hardwaremäßig an allen Rechnern einsetzen, die USB-Anschlüsse aufweisen. Unter Windows XP und Vista benötigt man zum Betrieb keinen zusätzlichen Treiber, sondern das Betriebssystem erkennt den Speed-Link-Stick als Standard-Joystick.

Der ursprüngliche "Competition Pro" wurde gegen Mitte der 1980-er Jahre zunächst mit Metallzungenkontakten hergestellt, später mit Mikroschaltern, die ein charakteristisches Klickgeräusch verursachen. An diese Mikroschalter-Variante knüpft auch die Speed-Link-Version an. Sie weist neben vier Feuertasten zudem den Dauerfeuer-Schalter der späteren "Competition Pro"-Serien auf.

Neben dem beschriebenen Modell, das für aktuelle Rechnersysteme geeignet ist, gibt es von Speed-Link auch noch eine Version für Klassiker-Computer. C64-, Atari- oder Amiga-Spieler, die seinerzeit mit "Summer Games" und ähnlichen Joystick-Killern ihre alten Steuerknüppel totgeritten haben, aber immer noch gern gelegentlich den alten Rechner anschalten, erhalten damit Gelegenheit, einen neuen standesgemäßen Digitalstick an die alten Sub-D-Buchsen anzustöpseln. (psz)

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