Rückrufaktion für Leica M8

Kamerahersteller ruft 4200-Euro-Kamera wegen streifiger Bilder zurück und verschenkt UV/IR-Filter.

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Von
  • Daniel Lüders

Der deutsche Kamerahersteller Leica empfiehlt den frühen Käufern der digitalen Sucherkamera M8, das Gerät im Werk in Solms nachbessern zu lassen. Besitzer der erst seit vier Wochen lieferbaren und 4200 Euro teuren Kamera hatten sich über Streifenbildung in den geknipsten Fotos beschwert. Andere Kunden monierten eine allzu hohe Infrarot-Empfindlichkeit des Sensors, die teilweise dazu führte, dass schwarze Kleindungsstücke mit hohem Kunstfaseranteil magentafarben erschienen. Leicas Lösung: Zwei kostenlose UV/IR-Filter mit Durchmesser nach Wahl. Die Filter erhält man ab Februar 2007 entweder, indem man seine Kamera unter Angabe der Postadresse registriert oder nach telefonischer Bestellung bei Leica direkt. Auch bei den Fachhändlern sollen die Filter vorrätig sein. (dal)