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SAP baut Innovationszentrum in Potsdam

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Die Stadt Potsdam erhält einen weiteren Schub als IT- und Wissenschaftsstandort: Softwarehersteller SAP will in der Landeshauptstadt ein Forschungszentrum für neue Technologien errichten. Baubeginn für das 14,3 Millionen Euro teure "Innovationszentrum" soll noch in diesem Jahr sein, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. In dem Gebäude am Jungfernsee sollen rund 100 Mitarbeiter einen Arbeitsplatz finden. SAP stellte das Projekt im Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI) am Campus Griebnitzsee vor.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) begrüßte die Standortentscheidung für Potsdam. "Einmal mehr bestätigt sich: Das kreative, innovative und weltoffene Klima in unserer Region lockt namhafte Firmen an", sagte er laut einem vorab verbreiteten Redemanuskript. Die Landesregierung unterstützt die SAP-Ansiedlung mit 2,7 Millionen Euro. Der künftige Leiter des Innovationszentrums, Cafer Tosun, lobt die vielen "schlauen Köpfe", die es in der Region Berlin-Brandenburg gebe. "Silicon Valley hat Standford, Silicon Sanssouci hat das HPI", bemerkte Tosun, der acht Jahre lang in der kalifornischen Technologie-Schmiede Silicon Valley arbeitete.

Zu der anschließenden Gründungsfeier wurde neben Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck Matthias Platzeck (SPD) auch Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) erwartet. Auch HPI-Gründer Hasso Plattner wollte bei der Feier sprechen. Er gehört zu den Gründern des Software-Unternehmens SAP und ist heute Aufsichtsratsvorsitzender der SAP AG. (anw)