SEC startet Untersuchung gegen Google

Die Pannenserie, die den Internet-Suchmaschinenbetreiber auf dem Weg an die Börse begleitet, setzt sich fort.

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Von
  • Torge Löding

Die Pannenserie, die den Internet-Suchmaschinenbetreiber auf dem Weg an die Börse begeleitet, setzt sich fort. Wegen Googles umstrittenen Aktienoptionsplans hat die US-Börsenaufsicht SEC nun eine formelle Untersuchung eingeleitet. Dabei wird überprüft, ob der Börsenkandidat gegen das US-Aktienrecht verstoßen hat.

Das Unternehmen hat in den vergangenen drei Jahren 23 Millionen Firmenanteile an 1105 Mitarbeiter und Berater ausgegeben; dazu kommt ein ähnliches Aktienoptionsprogramm, bei dem 301 Personen mit 5,6 Millionen Anteilsscheinen bedacht wurden. Google hatte die Börsenaufsicht SEC nicht davon informiert; das wäre aber notwendig gewesen. So muss Google diese Anteile nun für die Gesamtsumme von mehr als 25,9 Millionen US-Dollar wieder zurückkaufen. Richtig problematisch dürfte es werden, wenn nicht alle betroffenen Personen bereit sind, ihre Anteile zu verkaufen und womöglich sogar vor Gericht ziehen.

Den Börsengang stoppen dürfte die SEC-Untersuchung indes wohl kaum noch. Für heute 22 Uhr MESZ wird grünes Licht von der Behörde für die Erstnotierung erwartet. Google könnte den Ausgabe-Preis dann sofort bekannt geben und den Handel an der Nasdaq dann am Mittwoch starten. (tol)