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SES verdient mit HD-TV

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Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES setzte im zweiten Quartal dieses Jahres 423 Millionen Euro um, 10 Millionen Euro weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wesentlicher Grund für den leichten Umsatzrückgang sei der schwache US-Dollar, teilte (PDF-Datei) das Unternehmen am Freitag bei der Vorlage seiner Halbjahreszahlen mit. Den Nettogewinn konnte SES im Jahresvergleich deutlich steigern: Wurden im 2. Quartal 2010 86 Millionen Euro verdient, waren es im 2. Quartal 2011 142,7 Millionen Euro – ein Plus von 65 Prozent.

In Europa bedient SES über seine Astra-Satelliten 135 Millionen Haushalte. Inzwischen verbreitet das Unternehmen 220 HD-Kanäle. Hierzulande sind über das SES-Angebot HD+ derzeit elf HD-Programme verfügbar. Mehr als 1 Million deutsche Haushalte haben nach Unternehmensangaben derzeit Zugriff auf das Angebot, wobei es sich bei der Mehrzahl um Gratis-Nutzer handeln dürfte. Das HDTV-Angebot ist über einen Testzeitraum von 12 Monaten kostenfrei nutzbar, erst danach fällt eine Nutzungsgebühr von 50 Euro jährlich an.

Ein Nischenmarkt ist dagegen noch 3D-TV, das Angebot befindet sich laut SES "in einem frühen Stadium der kommerziellen Entwicklung". Allerdings gebe es bereits erste Erfolge zu verzeichnen: Das im Februar 2011 gestartete Männerprogramm Penthouse 3D sei ein Erfolg, das Produktionsunternehmen habe für sein Angebot zusätzliche Kapazitäten gebucht. (jh)