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SSD-Protokoll NVMe nun auch für Storage-Systeme

Die Spezifikation "NVMe over Fabrics" zielt auf Server und Storage-Systeme, die untereinander per Ethernet oder FibreChannel verbunden sind.

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Intel SSD DC P3320 mit NVMe

Intel SSD DC P3320 mit NVMe

(Bild: Andreas Stiller)

Das Storage-Protokoll Non-Volatile Memory Express (NVMe) wurde ursprünglich für schnelle SSDs mit PCIe-Schnittstelle erdacht. Es soll kürzere Latenzen und höheren Durchsatz duch Parallelisierung ermöglichen, etwa im Vergleich zu AHCI oder SCSI/SAS. Nun hat die Industrievereinigung NVM Express die erste Version der Spezifikation NVM Express over Fabrics veröffentlicht, um schnelle Storage-Systeme auch über Ethernet, FibreChannel oder InfiniBand per NVMe einzubinden.

NVM Express over Fabrics arbeitet mit mehreren Schichten.

(Bild: NVM Express, Inc)

Für Linux steht schon die Referenzimplementierung eines Treibers bereit, der auch Remote DMA (RDMA) erlaubt; das ist für Cluster wichtig.

Gleichzeitig mit NVMe over Fabrics ist auch eine Spezifikation zur einheitlichen Verwaltung von NVMe-Speicher(systemen) erschienen, die NVM Express Management Interface Specification.

NVMe findet zunehmend Verbreitung; so nutzt etwa die EMC-Tochter DSSD bei der schnellen Flash-Appliance D5 PCIe und NVMe zur Anbindung an die Server. Intel hat kürzlich erste PCIe-SSDs mit zwei NVMe-Ports angekündigt, die mit darüber mit zwei Controllern kommunizieren können. Microsemi verkauft PCIe-Switches für NVMe-Speichersysteme. (ciw)

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