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STM32MP1: ARM-Kombiprozessor von STMicroelectronics

ST kombiniert einen Echtzeit-Kern etwa für IoT-Steuerungsaufgaben mit einem Linux-tauglichen Cortex-A7 und einem Grafikkern.

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STM32MP1: ARM-Kombiprozessor von STMicroelectronics

ST-Entwicklerkit STM32MP157C-DK2 mit STM32MP157C und 4-Zoll-DSI-Display

(Bild: STMicroelectronics)

Die STM32-Mikrocontroller des europäischen Chipherstellers STMicroelectronics (ST) sind unter anderem in Haushaltsgeräten und Steuerungsanlagen zu finden. Die neue Baureihe STM32MP1 erweitert den Einsatzbereich auf anspruchsvollere Aufgaben, etwa auf Visualisierung und Vernetzung im Smart Home. Denn der STM32MP1 hat außer einem ARM Cortex-M4 für Echtzeitverarbeitung auch einen oder zwei Cortex-A7-Kerne an Bord, die Linux ausführen können. ST pflegt dafür eine eigene Distribution namens OpenSTLinux. Für die Programmierung des M4-Kerns steht STM32CubeMP1 bereit.

In den STM32MP1-Varianten STM32MP157A und STM32MP157C stecken zudem noch 3D-GPUs (Vivante, OpenGL ES 2.0), die Displays per HDMI oder MIPI DSI ansteuern können. Die billigsten STM32MP1-Versionen (1 × Cortex-A7, ohne GPU) sind in 10.000er-Stückzahlen für weniger als 5 US-Dollar erhältlich, die teuersten für 11 US-Dollar.

Das "Discovery Kit" STM32MP157C-DK2 mit STM32MP157C, 512 MByte RAM, Ethernet, WLAN und Bluetooth, MicroSD-Kartenleser, USB und 4-Zoll-Display soll ab 99 US-Dollar erhältlich sein.

Auf der Fachmesse embedded world 2019 in Nürnberg stellt STMicroelectronics am Stand 4A-138 (Halle 4A) aus.

STMicroelectronics erklärt die Idee hinter STM32MP1

(ciw)