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SUSE-Übernahme durch Investor EQT abgeschlossen

Ein weiterer Eigentümerwechsel ist vollzogen: Der Nürnberger Linux-Spezialist gehört nun dem Investor EQT, soll aber eigenständig agieren.

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SUSE-Übernahme durch Investor EQT abgeschlossen

Das Chamäleon ist seit der Firmengründung 1992 das Maskottchen.

(Bild: pixabay.com)

Das Linux- und Open-Source-Unternehmen SUSE hat erneut einen Eigentümerwechsel vollzogen: Der schwedische Investor EQT hat die 2018 bekannt gegebene Übernahme vom letzten Eigentümer, dem britischen Software-Haus Micro Focus, nun abgeschlossen. Das meldet das Nürnberger Unternehmen.

EQT hatte im Sommer 2018 verkündet, SUSE von Micro Focus für 2,5 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen. Käufer ist ein zu diesem Zweck gegründetes Subunternehmen namens "Blitz 18-679 GmbH".

Mit dem nun abgeschlossenen Deal wechselt SUSE im Verlauf seiner bewegten Firmengeschichte zum wiederholten Mal den Besitzer: Der 1992 gegründete deutsche Linux-Spezialist (damals als "Gesellschaft für Software und System Entwicklung mbH") wechselte 2004 in den Besitz des US-amerikanischen Netzausrüsters Novell. 2010 kaufte Attachmate Novell. Und 2014 kaufte Micro Focus schließlich Attachmate. Trotz der Eingliederung als Geschäftseinheit in die Besitzerunternehmen entwickelte SUSE seine Produkte und Dienste stetig weiter.

Mit der EQT-Übernahme betont SUSE seine nun wiedererlangte Fähigkeit, als eigenständiges Unternehmen zu agieren. EQT soll als Unterstützer im Hintergrund fungieren, SUSE ist unabhängig im operativen Geschäft. Das Unternehmen will weiterhin wachsen und sein Kerngeschäft, Linux- und Open-Source-Software im Unternehmensumfeld sowie Cloud-Dienste, ausbauen. Zudem sollen neue IT-Technologien erschlossen werden, auch durch Zukäufe.

Suses Logos (8 Bilder)

1992: Schwarz-weiß-Version

(Bild: SUSE)

(tiw)