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Sachsen-Anhalt: 1.700 Funklöcher in drei Tagen gemeldet

Per App wurden in drei Tagen 1.700 Funklöcher in Sachsen-Anhalt gemeldet. Die CDU ist erstaunt und der Druck auf die Netzanbieter soll nun erhöht werden.

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Mobilfunkmast

(Bild: dpa, Daniel Reinhardt)

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In der Funkloch-App der CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt sind in drei Tagen 1.700 Meldungen eingegangen. Der sogenannte Funklochfinder sei dringend nötig, teilte die CDU-Landtagsfraktion am Samstag mit. Die App zeige, dass die Empfangsqualität deutlich hinter den Erwartungen in Sachsen-Anhalt liege.

"Wir sind verblüfft, es ist offenbar noch problematischer, als angenommen. Dass wir innerhalb von drei Tagen über 1700 Meldungen bekommen, hat uns mehr als erstaunt", so der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Ulrich Thomas. Nun seien die Netzbetreiber gefordert, die Empfangsqualität zu verbessern.

Seit Mittwoch kann jeder, der in Sachsen-Anhalt unterwegs ist und keinen Handyempfang hat, das Problem per App melden. Den von der CDU-Fraktion in Auftrag gegebenen "Funklochfinder" können alle Nutzer kostenlos herunterladen. Es gehe darum, die weißen Flecken im Mobilfunknetz im Land genau zu kartographieren, hatte Fraktionschef Siegfried Borgwardt am Mittwoch in Magdeburg gesagt. Damit solle der Druck auf die Netzanbieter erhöht werden, die Funklöcher zu schließen. Die App merkt sich den markierten Standort ohne Funkverbindung und sendet ihn, sobald sie wieder online ist.

Im Juli traf diese Erkenntnis auch das Land Niedersachsen, nachdem sich durch eine Umfrage deutliche Diskrepanzen zwischen den Angaben der Mobilfunkanbieter und der Realität auftaten. Daraufhin kündigte Wirtschaftsminister Bernd Althusman (CDU) Verhandlungen mit den Netzbetreibern an, um Abhilfe zu schaffen.

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(Mit Material der dpa) / (bme)

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