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Samba-Entwickler befragen Nutzer

Das Team, das den freien SMB-Server Samba entwickelt, bittet Benutzer der Software, an einer Umfrage teilzunehmen. Die Ergebnisse sollen helfen, die Dokumentation zu verbessern und mehr über die Nutzungsgewohnheiten herauszufinden.

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Samba-Emtwickler befragen Nutzer

Samba ist die alternative Implementierung der Windows-Datei- und Druckfreigabefunktionen für Linux und Unix. Mit Version 4 kann es auch als Alternative zu Microsofts Verzeichnisdienst Active Directory benutzt werden. Seit Microsoft seine Protokollspezifikationen offenlegt und mit den Samba-Entwicklern einen recht regen Informationsaustausch pflegt, hat sich deren Tätigkeit vom coolen Reverse-Engineering eher zum Hinterherprogrammieren verschoben.

Dieser Eindruck entsteht jedenfalls, wenn man die 08/15-Funktionen der Dienste betrachtet. Für besondere Aufgaben, etwa das Clustern von Dateiserver-Diensten, gehen die mit Samba umsetzbaren Szenarien über das hinaus, was ein "echter" Windows-Server leistet. Ebenfalls hoher Beliebtheit erfreut es sich bei vielen NAS-Lieferanten. Die müssen so nichts eigenes entwickeln. Lediglich Apple geht seit einiger Zeit eigene Wege und implementiert SMB-Client- und Server auf eigene Faust.

In Ihrer Umfrage löchern die Entwickler Samba-Nutzer vor allem mit Fragen rund um Ihre Nutzungsgewohnheiten. Besondere Aufmerksamkeit schenken sie dabei den Verzeichnisdiensten (Active Directory) und der Dokumentation. Die Ergebnisse der Umfrage, die noch bis Ende März läuft und in wenigen Minuten beantwortet ist, sollen ab dem 20. Mai auf dem diesjährigen Klassentreffen der Samba-Entwickler und -Nutzer, der Samba XP in Göttingen in einem Vortrag vorgestellt werden. (ps)