Samsung Galaxy S6 im Test: das beste Smartphone zum höchsten Preis

Verkaufsstart für Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge: Samsung verkauft ab Freitag seine neuen Highend-Smaprthones. Bis auf das abgerundete Display beim Edge sind sie fast baugleich. Sie gehören zum Besten, was es bislang an Smartphones gab.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 759 Beiträge

Das Galaxy S6 (links) und das S6 Edge

(Bild: c't)

Von

Am heutigen Freitag ist Verkaufsstart für das Samsung Galaxy S6. Das neue Flaggschiff der Samsung-Smartphones kommt in zwei Versionen in den Handel: Das Samsung Galaxy S6 und sein fast baugleiches Schwestermodell S6 Edge mit an den Seiten gebogenem Display gehören zu dem besten, was der c't bislang zum Test vorlag. Dass die neuen Modelle kaum Wünsche offen lassen, zeigt sich auch an den zahlreichen Vorbestellungen, von denen es offenbar doppelt so viele gibt wie beim Vorgänger Galaxy S5. Mit Preisen zwischen 700 und 1050 Euro sind die Geräte zum Verkaufsstart aber auch zwei der momentan teuersten Smartphones.

Vor allem das Display schneidet im Test hervorragend ab: Das Galaxy S6 hat den besten Smartphone-Bildschirm, den die c't bislang testen konnte. Es zeigt die Vorteile der Samsung-typischen OLED-Technik ohne deren übliche Nachteile wie den Pentile-Effekt. Dank der Auflösung von 2560 × 1440 Bildpunkten kommt es mit 576 dpi auf eine Schärfe wie kaum ein anderes in Serie gefertigtes Display – alles wirkt wie gedruckt. Typischerweise sind AMOLED-Anzeigen nicht ganz so hell wie LCDs – das S6 kommt aber sogar auf rekordverdächtige 636 bis 650 cd/m² und mehr. Damit ist es nicht nur das hellste OLED-Display, sondern eines der hellsten Smartphone-Displays überhaupt; es lässt sich sogar in der prallen Sonne ablesen.

Samsung Galaxy S6 und S6 Edge (11 Bilder)

Das Samsung Galaxy S6 von vorne und von hinten.
(Bild: Samsung)

Durch den Exynos-7-Prozessor mit seinen insgesamt acht Kernen werden das Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge zu zwei der schnellsten Smartphones. Trotz dieser starken Performance zeigten sie im Test auch lange Laufzeiten. Ist der Akku doch einmal leer, kann er innerhalb von 29 Minuten auf 50 Prozent seiner Kapazität aufgeladen werden. Das funktioniert auch kabellos, dann jedoch langsamer. Die eingebaute Kamera kann Kompaktkameras der Mittelklasse ersetzen – solange man keinen optischen Zoom braucht. Die hochwertigen Gehäuse sind nun aus stabilem, kratzfestem Gorilla Glass 4 und Aluminium gefertigt.

Zu den Nachteilen des Galaxy S6 und des Galaxy S6 Edge gehören lediglich der fest verbaute Akku und das Fehlen eines Speicherkarten-Slots. Letzteres lässt sich dank der Speicherkapazitäten von 32 bis 128 Gigabyte verkraften.

Den kompletten Test inklusive eines ausführlichen Vergleichs mit dem biegsamen LG G Flex 2 lesen Sie ab dem 18. April in der c't 10/15.

Samsung Galaxy S6 Edge (7 Bilder)

Samsung Galaxy S6 Edge

Samsung Galaxy S6 (8 Bilder)

Samsung Galaxy S6

Siehe dazu auch:

(mho)