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Samsung Galaxy S8: Zwei Varianten, Iris-Scanner und Einstiegspreis bei 849 Euro

Blick in die Gerüchteküche: Samsungs spendiert seinem neuen Smartphone-Flaggschiff nun doch eine Kopfhörerbuchse. Auf dem Mobile World Congress wird es das Galaxy S8 jedoch allenfalls im Video zu sehen geben.

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Samsung Galaxy S8: Zwei Varianten, Iris-Scanner und Einstiegspreis bei 849 Euro

Das Galaxy S7 (links) und S7 Edge (rechts) bekommen im Frühjahr 2017 ihre Nachfolger – in wohl deutlich überarbeitetem Design.

(Bild: c't)

Samsung wird sein nächstes Flaggschiff der Galaxy-Klasse nicht Ende Februar auf dem Mobile World Congress (MWC) vorstellen, dennoch brodelt die Gerüchteküche um das Galaxy S8 im Vorfeld der Messe. Demnach soll es das S8 in zwei Größen und Speicherausstattungen geben. Ein "Edge"-Modell wie beim Vorgänger wird es wohl nicht mehr geben, weil alle Modelle ein abgerundetes Display haben sollen.

Dafür gibt es wahrscheinlich ein Galaxy S8 Plus mit einer Display-Diagonale von 6,1 oder 6,2 Zoll, wie aus einer geleakten Skizzen eines Cover-Herstellers hervorgeht. Mit 152 × 78,51 × 7,94 mm ist das Plus-Modell demnach etwas größer als das Galaxy S8 mit 140,14 × 72,20 × 7,3 mm, was auf eine Displaydiagonale von 5,6 bis 5,8 Zoll schießen lässt.

Zudem soll es das Smartphone auch in zwei Speicher-Varianten geben. Die 64-GByte-Version arbeitet mit 4 GByte RAM, während in der 128-GByte-Variante 6 GByte RAM zum Einsatz kommt. Unterschiede soll es auch bei den verbauten Akkus geben. Setzte Samsung beim Galaxy S7 und dem S7 Edge noch eine Batterie mit 3000 bzw. 3600 mAh ein, soll das S8 einen Akku mit 3250 mAh und das S8 Plus 3750 mAh bieten.

Andere Skizzen, die laut CNet Korea nach einem "Augenzeugenbericht" angefertigt worden sein sollen, zeigen außerdem einen Fingerabdruck-Sensor an der Rückseite und einen vierten Button an der Gehäuse-Seite. Dieser soll den Gerüchten zufolge zum Start des digitalen Assistenten dienen, der nun unter dem Namen Bixby geführt wird. Die Skizzen lassen weiterhin einen Klinkenanschluss für Kopfhörer erkennen. Zuvor hatte es geheißen, Samsung könnte beim Galaxy S8 auf eine Kopfhörerbuchse verzichten.

Zur weiteren Ausstattung von Galaxy S8 und Galaxy S8 Edge sollen außerdem der Snapdragon 835 von Qualcomm, ein Slot für microSD-Karten zur Speicher-Erweiterung sowie ein Iris-Scanner gehören. Gemunkelt wird außerdem über einen S-Pen. Bei geleakten Gehäuse-Fotos war eine entsprechende Aussparung an der Unterseite entdeckt worden.

Der Chef von Samsungs Mobilsparte Doh Dong-Jin hatte bei der Aufarbeitung des Note-7-Desasters angekündigt, dass Samsung das neue Flaggschiff nicht auf dem MWC vorstellen will, der Ende Februar in Barcelona beginnt. Auf der Messe wird das Galaxy S8 möglicherweise nur in einem kurzen Video zu sehen sein. Branchenkenner rechnen mit der Vorstellung Ende März oder im April. Dann soll das S8 auch schnell erhältlich sein. Die kleine Variante soll demnach 850 Euro kosten. (Denise Bergert) / (vbr)

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