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Samsung: Keine Sicherheitsupdates mehr für Galaxy S6 und S6 Edge

Samsung streicht das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge von der Liste der Smartphones, die monatlich mit Sichereitsupdates versorgt werden. Damit folgt der Hersteller dem Vorbild von Google.

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Samsung Galaxy S6 and Galaxy S6 Edge

Das neue Oberklassen-Smartphone ist ein wichtiges Gerät für Samsung im umkämpften Smartphone-Markt.

(Bild: dpa, Jeon Heon-Kyun)

Das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge bekommen keine Sicherheitsupdates mehr. Hersteller Samsung hat die beiden Smartphones, die im April 2015 auf den Markt gekommen sind, von der Liste der regelmäßig mit Updates versorgten Geräte entfernt. Das S6 Edge Plus und das S6 Active bekommen bis auf Weiteres noch Sicherheitspatches, beide wurden wenige Monate nach dem S6/S6 Edge veröffentlicht.

Samsung hat das S6 und das das S6 Edge drei Jahre lang mit Sicherheitsupdates versorgt. Damit folgt das Unternehmen dem Vorbild von Android-Hersteller Google, der für seine Pixel-Smartphones ebenfalls drei Jahre Sicherheitspatches verspricht. Voraussichtlich wird der Support für S6 Active und S6 Edge Plus entsprechend im Sommer eingestellt.

Handys ohne aktuelle Sicherheitspatches werden zwar nicht unbrauchbar, Nutzer gehen allerdings ein erhöhtes Risiko ein. Gerade User mit sensiblen Daten sind angehalten, ihr Smartphone gegen ein neueres Modell zu tauschen. Alternativ können solche Nutzer zu Custom Roms greifen, die oft länger unterstützt werden.

Update vom 10.04.: Wie Samsung heise online mitteilte, werden das Galaxy S6 und das S6 Edge auch nach dem Ende der regelmäßigen Patches mit den wichtigsten Sicherheitspatches für kritische Lücken versorgt.

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(dahe)

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