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IFA

Samsung bittet zu Tisch

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Bei Samsung in Halle 20 dreht sich nicht alles um Fernseher und Mobilgeräte. Das Messepublikum kann auch an ein recht exklusives Möbelstück Hand legen: In einer Nische präsentieren die Koreaner die zweite Generation des berührungsempfindlichen Tisches Surface von Microsoft.

Im Vergleich zum Vorgänger istz der Surface 2 deutlich schlanker.

Im Vergleich zu seinem Vorgänger wirkt der von Samsung gefertigte Surface 2 geradezu filigran. Die Koreaner verbauen im SUR40 ein LC-Display mit einer Diagonalen von 40 Zoll (rund 102 cm) und Full-HD-Auflösung, also 1920 × 1080 Bildpunkten. Im vorherigen Surface steckte ein DLP-Beamer, der das Bild von unten direkt auf die Plexiglasoberfläche warf. Das Gehäuse dieses Tisches reichte deshalb bis auf den Boden und wirkte entsprechend klobig.

Die Erkennung von Fingergesten oder auf die Tischplatte gelegten Gegenständen erfolgt nun nicht mehr durch Kameras unter der Touch-Oberfläche, sondern mit Hilfe von kleinen Infrarot-Sensoren. Laut Samsung soll der Tisch bis zu 50 Berührungen gleichzeitig erkennen.

Laut Hersteller kann der Tisch bis zu 50 Berührungen gleichzeitig detektieren.

Die restliche Hardware verschwindet ebenfalls in der gerade einmal zehn Zentimeter dicken "Tischplatte". Angetrieben wird der Touch-Tisch von einem Athlon II X2 mit einer Taktfrequenz von 2,9 GHz. Die Grafikausgabe übernimmt eine ebenfalls von AMD gefertigte Radeon HD 6700M. Beim Betriebssystem setzt Microsoft auf Windows 7 in der 64-Bit-Variante.

Dank einer besonders widerstandsfähigen Oberfläche soll der Surface 2 auch das Aufschlagen härterer Gegenstände unbeschadet überstehen. Abgesehen von kurzem Aufblitzen des VA-Panels zeigte sich der Tisch tatsächlich unbeeindruckt, als ein Samsung-Mitarbeiter ihn zu Demonstrationszwecken mit leichten Fausthieben malträtierte. In Deutschland soll der Surface 2 voraussichtlich in Q4 2011 für 12.000 Euro erhältlich sein. (spo)