Menü

Samsung bringt erstes Tizen-Smartphone in Indien auf den Markt

Mit dem Z1 erscheint das erste Smartphone mit dem Betriebssystem Tizen. Samsung richtet sich mit dem Gerät derzeit an Smartphone-Einsteiger in Indien.

Von
vorlesen Drucken Kommentare lesen 51 Beiträge
Samsung bringt erstes Tizen-Smartphone in Indien auf den Markt

(Bild: Samsung)

Hersteller Samsung hat für den indischen Markt ein Budget-Smartphone mit dem auf Linux basierenden Betriebssystem Tizen veröffentlicht. Das Samsung Z1 wird ab heute für umgerechnet 78 Euro in den Farben Weiß, Schwarz und Weinrot angeboten. Der verbaute 4-Zoll-Bildschirm mit PLS-Technik stellt 800 × 480 Pixel dar. Als Prozessor kommt eine Zweikern-CPU mit 1,2 GHz zum Einsatz, der 768 MB Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Daten und Apps können in dem 4 GB großen internen Speicher abgelegt werden, eine microSD-Karte erweitert den Platz um bis zu 64 GB.

Der im Samsung Z1 verbaute Akku fasst 1500 mAh, ein "Ultra Power Saving Mode" soll dafür sorgen, dass das Smartphone auch bei niedrigem Stromverbrauch Informationen aus dem Internet abrufen kann. An der Rückseite verbaut der Hersteller eine Kamera mit 3,1 Megapixeln, die Frontkamera bietet lediglich VGA-Auflösung. Bei den Schnittstellen beschränkt sich Samsung auf WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.1, USB 2.0 und GPS, auf LTE verzichtet der Hersteller. Bei den Abmessungen entspricht das Z1 mit 120.4 × 63.2 × 9.7 mm weitgehend dem iPhone 4, das Gewicht fällt mit 112 Gramm jedoch 25 Gramm leichter aus.

Das nach Angaben von Samsung weniger anspruchsvolle Betriebssystem Tizen 2.3 soll trotz wenig Arbeitsspeicher schnelle Bootzeiten und eine verzögerungsfreie Bedienung von Apps und Webseiten erlauben. Bislang nutzt Samsung Tizen beispielsweise auf der Smart Watch Gear S oder in allen ab 2015 vertriebenen TV-Geräten des Herstellers.

Im Smartphone-Bereich wagte Samsung Anfang 2014 mit der Ankündigung des Z1 SM-Z910F bereits einen Schritt in Richtung Tizen. Das Premium-Gerät mit 4,9-Zoll-AMOLED-Bildschirm, 2,3-GHz-Vierkernprozessor und Fingerabdrucksensor sollte im dritten Quartal 2014 in Russland verkauft werden, die Pläne für eine Veröffentlichung wurden aber offenbar aufgegeben. (axk)

Anzeige
Anzeige