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Samsung eröffnet Museum in Südkorea

Samsung macht sich selbst ein Geschenk und eröffnet zum 45. Geburtstag das Samsung Innovation Museum. Auf knapp 11.000 Quardratmetern zeigt der Elektronikhersteller die Geschichte der modernen Technik – aus seiner eigenen Warte.

Die schönsten Geschenke macht man sich selbst. Samsung baut sich zum 45. Geburtstag in der Samsung Digital City in der südkoreanischen Stadt Suwon ein Museum. Das Samsung Innovation Museum widmet sich der Elektronikgeschichte von den Anfängen bis in die Zukunft. Als einer der weltweit größten Gemischtwarenläden verkauft die Firma Fernseher, Smartphones, Tablets, Waschmaschinen, Kühlschränke, Hochhäuser, Lebensversicherungen und Kriegsschiffe.

Samsung zeigt die Geschichte der Elektronik aus eigener Sicht.

Der Eintritt ist frei. Die Hallen 1 und 2 zeigen insgesamt 150 Produkte, die vom 18. bis 20. Jahrhundert Meilensteine der technischen Entwicklung markiert haben, darunter Erfindungen von Michael Faraday, Thomas Edison und Graham Bell.

Die Themen umfassen die Entdeckung der Elektrizität, der elektrischen Beleuchtung, der Telekommunikation, der Haushaltsgeräte und des Radios. Außerdem zeigt das Museum Samsung-Kompetenzen wie Halbleiter, Displays und mobile Geräte.

In Halle 3 wartet eine Ausstellung über "gegenwärtige und zukünftige Innovationen" auf Besucher. Ein 180-Grad-UHD-Panorama zeigt dort laut Museumswebseite "Samsung's Engagement für Innovation und zum Bau einer besseren Zukunft".

Das klingt nach den Credos mächtiger Firmen aus Science-Fiction-Filmen wie Alien, Blade Runner oder RoboCop. The Verge konnte dementsprechend in der Ausstellung auch keine Produkte von den Rivalen Sony, LG oder Apple finden: "Nach Ansicht des Museums begann die moderne Smartphone-Revolution mit dem Samsung Galaxy SII." Eine objektive Sichtweise darf man also anscheinend nicht erwarten. (akr)

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