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Samsung will nicht zurückgegebene Note 7 in den USA stilllegen

Mit einem Update will Samsung ab dem 19. Dezember die in den USA noch verbliebenen Note-7-Besitzer zur Rückgabe ihrer Geräte bewegen.

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(Bild: dpa, Jannis Mattar)

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Samsung geht bei der Rücknahme des Galaxy Note 7 in den USA ganz auf Nummer Sicher. Bis gestern hat der Konzern dort 93% der potenziell gefährlichen Geräte zurückerhalten. Um die Rückgabequote weiter zu erhöhen, will der Konzern nun ab dem 19. Dezember ein Update herausgeben, das US-Geräte ganz am Laden hindert – so steht es jedenfalls in der Mitteilung zum Rückruf des Smartphones. Das Update ist der bislang drastischste Eingriff von Samsung, um nicht reagierende Besitzer zur Teilnahme am Programm zur Rückerstattung oder zum Austausch zu bewegen.

Verizon geht dieser Schritt zu weit. Das Unternehmen erklärte, dass es das Update nicht an seine Kunden weitergeben werde. Da Risiko sei zu groß für Nutzer, die auf kein anderes Gerät ausweichen können. Man werde die Geräte nicht mitten in der Feiertagsreisezeit upgraden, wenn Besitzer dann in Notsituationen nicht mehr die Familie, Notrufe oder Ärzte kontaktieren können. Verizon und Samsung hätten ihre Kunden über die Notwendigkeit informiert, die Geräte sofort stillzulegen und zurückzugeben.

Auf der deutschen Austauschseite ist dieses Update bislang nicht angekündigt. Samsung informiert hier nur über die bereits erfolgte Beschränkung der Geräte auf maximal 60% der Ladekapazität. (anm)