Menü

Samsungs Galaxy Fold: Testgeräte gehen schnell kaputt

Mehrere Tester berichten, dass ihr faltbares Samsung-Smartphone schon nach wenigen Tagen die Biege gemacht hat – nicht alle tragen daran Mitschuld.

vorlesen Drucken Kommentare lesen 330 Beiträge

Kannste knicken – aber nicht zu oft: Das Galaxy Fold einiger Tester hat schon früh aufgegeben.

(Bild: Mark Gurman/Twitter)

Samsungs neues Falt-Smartphone ist noch nicht auf dem Markt, doch schon gibt es Probleme: Mehrere Tester berichten von Display-Ausfällen, die schon ein bis zwei Tage nach Erhalt des Geräts aufgetreten sind. Demnach blieb bei den Smartphones eine Seite des Displays dunkel oder flackert, betroffen waren unter anderem die Geräte von Bloomberg und CNBC. The Verge berichtet darüber hinaus von einer Wölbung an der Falz des Displays und vermutet, dort könnte eine Verschmutzung unter dem Display sein.

Die bisher bekannten Fehler waren schon bald nach Inbetriebnahme der Geräte aufgetreten. Einige der Tester hatten offenbar eine Kunststofffolie abgezogen, die das Display vor Verschmutzung und Kratzern schützt. Das hat zumindest in einem Fall zum sofortigen Ausfall des Displays geführt. Allerdings haben offenbar nicht alle der betroffenen Tester diese Folie entfernt.

Samsung betont, dass diese Folie ein wichtiger Teil des Displays sei und es sich nicht um eine gängige Schutzfolie handelt, die man entfernen kann. Ein entsprechender Hinweis findet sich auf der Schutzverpackung des Smartphones. Der Hersteller will allerdings noch klarer kommunizieren, dass die Folie nicht abzuziehen ist.

Samsung hat das Galaxy Fold im Februar auf dem MWC in Barcelona vorgestellt, wo auch Huawei sein faltbares Mate X gezeigt hat. Das faltbare Galaxy-Smartphone soll Ende April in den USA, eine Woche später am 3. Mai dann auch in Europa auf den Markt kommen. Der Hersteller ruft dafür rund 2000 Euro auf.

Samsung hat in dieser Woche damit begonnen, verschiedene Redaktionen und Influencer mit Testgeräten zu bemustern. Europäische Journalisten konnten das Galaxy Fold zudem auf einer Veranstaltung in London kurz ausprobieren und Hands-on-Videos produzieren. Die Redaktionen der Heise Medien Gruppe hatten allerdings keine Gelegenheit, das faltbare Smartphone zu testen und konnten die Fehler deshalb bisher nicht nachvollziehen. (vbr)