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Satellitenbetreiber wollen Geld sparen

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Wegen des andauernden harten Wettbewerbs unter den global aktiven Satellitenbetreibern sollen die Unternehmen nun auch zu bislang undenkbaren Sparmaßnahmen bereit sein. So berichtet das Wall Street Journal, dass die auf den Bahamas ansässige Firma Intelsat Ltd. derzeit darüber nachdenkt, kommende Raketenstarts nicht mehr zu versichern. Ausgehend von 200 Millionen US-Dollar, die der Start und der Betrieb eines Satelliten im ersten Jahr verschlingen, musste das Unternehmen nach Berechnungen des Wall Street Journals bislang 50 Millionen US-Dollar Vesicherung zahlen. Erst vor kurzem hatte Intelsat Ltd. erklärt, dass man zukünftig für bereits im All befindliche Satelliten keine Versicherungsprämien mehr zahlen werde, wodurch sich jährlich bis zu 15 Millionen US-Dollar einsparen ließen -- obwohl erst vor kurzem innerhalb weniger Monate die Kommunikationssatelliten Intelsat Americas 7 (IA-7) und Intelsat 804 (IS-804) des Unternehmens überraschend ausgefallen sind. Romain Bausch, Vorstand des weltgrößten Satellitenkonzerns und Astra-Betreibers SES Global, teilte Reportern weiterhin mit, dass sich sogar bereits Konkurrenzunternehmen gemeldet hätten, die Kapazitäten von SES kaufen wollten statt selbst für Ersatz-Satelliten zu sorgen, wenn die Zeit ihrer derzeit um die Erde kreisenden Modelle gekommen sei. (nij)

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