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Schadsoftware-Befall: Stadtverwaltung von Bad Homburg ebenfalls betroffen

Auf Frankfurt am Main folgt Bad Homburg vor der Höhe: Die Stadt hat ihre IT-Systeme nach eigenen Angaben wegen einer Schadsoftware heruntergefahren.

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(Bild: asharkyu/Shutterstock)

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Auf Frankfurt am Main folgt nun Bad Homburg vor der Höhe als zweite hessische Stadt, die ihre IT-Systeme aufgrund eines Malware-Befalls heruntergefahren hat.

Wie aus einem Hinweis auf der (noch erreichbaren) Website der Stadt hervorgeht, bestehe jedenfalls der Verdacht auf eine Infektion. Sämtliche Systeme seien vorsorglich offline. Dies habe zur Folge, dass "die Stadtverwaltung und alle ihre Ausstellenstellen bis auf weiteres nur einen eingeschränkten Service" anbieten könnten. Anders als in Frankfurt am Main sei davon auch die telefonische Erreichbarkeit betroffen.

Die Mobilitätszentrale im Bahnhof bleibe am Freitag, dem 20. Dezember geschlossen; die Kindertageseinrichtungen sollen hingegen wie gewohnt geöffnet bleiben.

(Bild: bad-homburg.de )

Um welche Schadsoftware es sich handelt und ob ein Zusammenhang zu den Malware-Infektionen in Frankfurt besteht, ist derzeit noch unklar oder wurde zumindest noch nicht öffentlich bekanntgegeben. Allerdings hat Günter Murr, Sprecher des IT-Dezernats der Stadt Frankfurt, gegenüber der Frankfurter Rundschau mittlerweile bestätigt, dass in Frankfurt der Schädling Emotet am Werk war.

(ovw)