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Scharfe Aktionärskritik bei NTT DoCoMo

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Zahlreiche Anleger haben auf der Aktionärshauptversammlung des japanischen Mobilfunkriesen höhere Dividenden und einen Rückkauf von Aktien gefordert. Laut Wall Street Journal könnte die Kritik am Management von NTT DoCoMo den Auftakt für eine ganze Reihe weiterer turbulenter Aktionärsversammlungen sein.

Obwohl der Konzern seinen Nettogewinn im vergangenen Jahr verdreifacht hatte und die Dividende pro Aktie von 500 Yen auf 1500 Yen (11,34 Euro) erhöht hatte, beläuft sich der Anteil der ausgeschütteten Dividende in diesem Jahr nur auf 11,5 Prozent. Im vergangenen Jahr waren es noch 11,8 Prozent. Laut Wall Street Journal wächst der Unmut unter japanischen Anlegern, die sich von großen Firmen wie NTT DoCoMo nicht genügend berücksichtigt sehen. Da eine ganze Reihe weiterer großer Konzerne ihre Aktionärsversammlungen in der letzten Juni-Woche abhalten, werde es dort voraussichtlich zu ähnlichen Szenen kommen, meint das Börsenblatt. (wst)