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Schlag gegen Kinderporno-Ring in Russland und den USA

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Amerikanischen und russischen Behörden ist ein Schlag gegen einen international tätigen Bande von Kinderporno-Händlern gelungen. Wie der US-Nachrichtensender CNN am Montag berichtete, wurden nach zehnmonatigen gemeinsamen Ermittlungen insgesamt neun Personen in den USA und Russland festgenommen. Bei dem Hauptbeschuldigten handele es sich um einen Russen, der unter dem Namen "der Schinder" in einschlägigen Kreisen bekannt sei. Er soll minderjährige Jungen vor laufenden Kameras geschlagen und sexuell missbraucht haben. Die Porno-Videos seien dann über eine in Moskau produzierte Internetseite angeboten und in alle Welt, vor allem aber in die USA, verkauft worden.

Neben dem Hauptverdächtigen wurden den Angaben zufolge vier weitere Russen verhaftet. Bei den vier festgenommenen US-Bürgern soll es sich um Kunden der Kinderporno-Händler handeln, die die Videos für Preise zwischen 200 und 300 US-Dollar über das Internet bestellt hatten. Wie es weiter hieß, dauerten die Ermittlungen noch an. Untersuchungen laufen demnach auch in Dänemark, Schweden und den Niederlanden. (dpa) / (wst)