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Schlag gegen Kinderpornographie: Ermittler schalten Darknet-Seite mit 87.000 Nutzern ab

Ermittlern ist ein offenbar großer Schlag gegen die Verbreitung von Kinderpornographie und sexuellen Missbrauch von Kindern gelungen. Sie schalteten eine Darknet-Plattform mit 87.000 Nutzern ab und nahmen mehrere Tatverdächtige fest.

Ermittler schalten Darknet-Seite für Kinderpornographie mit fast 90.000 Nutzern ab

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main hat in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt die Betreiber einer großen kinderpornographischen Darknet-Plattform festgenommen und das Portal abgeschaltet. Wie die Ermittler mitteilten, waren auf der Plattform mehr als 87.000 Nutzer angemeldet.

Das Portal namens "Elysium" diente demnach dem weltweiten Austausch kinderpornographischen Materials sowie zur Verabredung zum sexuellen Missbrauch von Kindern. Als mutmaßlicher Betreiber der Plattform sei ein 39-Jähriger aus dem hessischen Landkreis Limburg-Weilburg identifiziert und bereits Mitte Juni festgenommen worden.

Die Plattform bestand demnach erst seit Ende des Jahres 2016 und war nur im Darknet erreichbar. Außer dem mutmaßlichen Betreiber seien weitere Verantwortliche und Mitglieder der Plattform im In- und Ausland gefunden worden. Ihnen werde ebenfalls Verbreitung von Kinderpornographie sowie zum Teil schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Dringend Tatverdächtige seien vor allem in Deutschland und in Österreich verhaftet worden. Der Haupttatverdächtige sitzt aufgrund eines Haftbefehls gegenwärtig in Haft. (mho)

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