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Schleswig-Holstein erteilt Erlaubnis zum Abriss des AKW Brunsbüttel

Das Atomkraftwerk in Brunsbüttel ist schon länger vom Netz. Nun darf es abgerissen werden.

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Schleswig-Holstein erteilt Erlaubnis zum Abriss des AKW Brunsbüttel

Atomkraftwerk Brunsbüttel

(Bild: vattenfall.com)

Die Landesregierung in Kiel hat den geplanten Abriss des Atomraftwerks Brunsbüttel genehmigt. "Der Atomausstieg wird nun auch in Schleswig-Holstein für jedermann sichtbar", sagte der für die Atomenergie zuständige Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) am Freitag. Das AKW werde "endlich abgebaut". Die Unterlagen für Stilllegung und Abriss der Anlage umfassen 700 Seiten.

Der Regionalchef von Kraftwerksbetreiber Vattenfall, Pieter Wasmuth, sagte, "der Rückbau eines Atomkraftwerks ist eine technisch gelöste Aufgabe". Sie wird nach Ministeriumsangaben voraussichtlich 15 Jahre dauern. Das AKW Brunsbüttel ist infolge von Pannen bereits seit gut elf Jahren vom Netz. Nach der Fukushima-Katastrophe von 2011 wurde seine dauerhafte Stilllegung beschlossen.

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Sieben AKW sind noch in Deutschland in Betrieb (7 Bilder)

Seit März 1984 ist C des AKW im bayerischen Gundremmingen in Betrieb. Block A war von 1967 bis 1977 in Betrieb. Der 1984 ans Netz gegangene Block B wurde am 31. Dezember 2017 abgeschaltet, Block C – ebenfalls 1984 in Betrieb genommen – soll 2021 folgen. (Bild: kkw-gundremmingen.de)

(anw)

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