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Schnäppchen-Portal Groupon: neue Chefs, neue Hoffnung

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Das neue Groupon-Führungsduo beweist ein glückliches Händchen. Das zwischenzeitlich in Bedrängnis geratene Schnäppchen-Portal konnte vor allem im nordamerikanischen Heimatmarkt zuletzt mehr verkaufen. Dazu beigetragen hat auch die Verbreitung von Smartphones und Tablets. Mittlerweile werden in Nordamerika die Hälfte aller Einkäufe von diesen mobilen Geräten aus getätigt. Die Aktie stieg am Mittwoch nachbörslich um 18 Prozent.

"Nach zwei Quartalen im Job bin ich zufrieden mit den Fortschritten, die wir in solch einer kurzen Zeit gemacht haben", sagte Mitgründer Eric Lefkofsky am Sitz in Chicago. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats hatte zusammen mit seinem Stellvertreter Ted Leonsis die Geschäfte übernommen, nachdem sein Kompagnon Andrew Mason im Februar wegen Erfolglosigkeit gefeuert worden war. Lefkofsky wurde nun zum alleinigen Firmenchef bestellt, während Leonsis den Vorsitz im Verwaltungsrat übernimmt. Er ist damit oberster Kontrolleur.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz von Groupon um 7 Prozent auf 609 Millionen Dollar. Allerdings legten auch die Kosten kräftig zu, so dass am Ende ein Nettoverlust von annähernd 8 Millionen Dollar herauskam. Vor einem Jahr hatte Groupon noch gut 28 Millionen Dollar verdient. Jedoch war gleichzeitig das Wachstum ins Stocken geraten, was die Anleger in Scharen flüchten ließ. Seit dem Amtsantritt des neuen Führungsgespanns hat sich der Aktienkurs in etwa verdoppelt. (jk)

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