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Schröder fordert Zusammenarbeit bei UMTS

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Bundeskanzler Gerhard Schröder hat sich während der Eröffnungsfeier für die CeBIT auch zum Aufbau der UMTS-Netze in Deutschland geäußert: "Wenn bei dem Aufbau Kostenvorteile, etwa durch einen gemeinschaftlichen Betrieb der Sendeanlagen oder andere wettbewerbskonforme Kooperationen, zu erzielen sind, dann meine ich, sollten sie auch genutzt werden", sagte Schröder vor rund 1200 geladenen Gästen.

Damit bezieht Schröder Stellung im Streit um die Lockerung der Auflagen für die UMTS-Lizenznehmer. Der Sprecher der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) Rudolf Boll äußerte sich in einer ersten Stellungnahme erfreut: "Da der Kanzler lediglich Kooperationen fordert, die innerhalb des Rahmens der Lizenzbestimmungen liegen, befindet er sich mit uns voll auf einer Linie". Von einer Lockerung der Lizenzbestimmungen hingegen sei keine Rede gewesen. Vor solchen Konzessionen an die Lizenznehmer hatte kürzlich der Vorstandschef der bei der UMTS-Versteigerung ausgestiegenen Firma debitel, Peter Wagner, gewarnt. Viag und E-Plus haben hingegen ihren Willen zur Zusammenarbeit bekundet. (axv)