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Schüler-Laptop und Eee-PC-Konkurrent ab Mai von HP

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HP drängt mit dem Mini-Notebook 2133 Mini-Note PC nicht nur in den Bildungssektor ...

HP hat ein Mini-Notebook für Schüler vorgestellt und steigt damit unter anderem in den Bildungssektor ein, flankiert von der Lehrer-Initative Teacher Experience Exchange. Zunächst soll der 2133 Mini-Note PC in den USA und in Großbritannien auf den Markt kommen. In den USA gibts den Schüler-Laptop ab 499 US-Dollar (317 €), in Großbritannien kostet die günstigste Version 300 britische Pfund (376 €).

Der 2133 Mini-Note PC hat ein 8,9 Zoll kleines Display, das laut HP eine WXGA-Auflösung haben soll. WXGA sind branchenüblich 1280 × 800 Punkte, was einer extrem hohen Auflösung von 170 dpi entsprechen würde. Damit würde Windows laufen, ohne dass wie sonst bei der Display-Größe Einstellungsmenüs unerreichbar sind. Trotzdem hat sich HP für Linux als Betriebssystem entschieden.

... sondern hat damit den ersten ernst zu nehmenden Eee-PC-Konkurrenten vorgestellt.

Mit dem kleineren 3-Zellen-Akku, der zwei Stunden durchhalten soll, wiegt das Mini-Notebook 1,3 kg. HP bietet ein weiteres Modell mit 6-Zellen-Akku an, das entsprechend schwerer ist. Im Innern läuft VIA-Hardware mit einem 1,2 GHz schnellen C7-M und dem Chipsatz VIA CN896. VIA schafft es damit, im Segment der Billigrechner weiter Fuß zu fassen.

In Großbritannien sollen zunächst ab Mai zwei Versionen auf den Markt kommen. Das Modell KX872AA hat den kleinen Akku und 1 GByte RAM, das FF009AA den großen Akkku und 2 GByte RAM. Beide laufen mit einer Festplatte, die 120 GByte fasst. Die Garantie beträgt 1 Jahr. In den USA will HP das 2133 Mini-Note PC sogar schon im April verkaufen.

Der Laptop soll kratz-/stoßfest sein und sehr stabil. Über passende Bildungsinhalte für Schüler oder Schulen ließ HP bislang nichts verlauten, sondern verweist lediglich auf die mit Microsoft gegründete Lehrer-Initiative Teacher Experience Exchange. Bislang stritten sich vor allem One Laptop per Child (OLPC) mit dem XO-Laptop und Intel mit dem Classmate PC um Marktanteile im Bildungssektor. Waren zunächst die Entwicklungs- und Schwellenländer im Fokus des Interesses, haben beide Kontrahenten seit einigen Monaten auch die Industriestaaten im Blick. Mit dem Einstieg von HP in den Bildungsmarkt tritt den beiden ein potenter Konkurrent auf den Plan. Auf die Antwort von Intel und OLPC darf man gespannt sein, denn derzeit kann man weder den Classmate PC noch den XO in den Industriestaaten kaufen.

Der eigentliche Konkurrent ist jedoch Asus mit dem Eee PC. Dieser richtet sich vorwiegend an Privatanwender und ist immer mal wieder lieferbar, auch in Deutschland. HP gibt denn auch klar zu verstehen, den 2133 Mini-Note PC nicht nur an Schüler, sondern auch an Privatanwender sowie sogar an kleine und mittelständische Unternehmen zu adressieren – soll heißen, man will den kleinen über möglichst viele Kanäle vertreiben. HP, im vierten Quartal weltweiter Marktführer bei Notebooks, hat damit den ersten ernst zu nehmenden Eee-PC-Konkurrenten vorgestellt. Der Eee PC 4G kostet 300 Euro, der Nachfolger Eee PC 900 soll für 400 Euro im zweiten Quartal auf den Markt kommen. (jr)

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