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Schwache Bilanz: Qualcomm baut 15 Prozent der Arbeitsplätze ab

Halbierter Gewinn, 14 Prozent weniger Umsatz – der US-Chiphersteller sieht sich nach einem schwachen Quartal gezwungen, Kosten einzusparen.

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Qualcomm

(Bild: Qualcomm)

Der US-Chiphersteller Qualcomm hat nach schwachen Ergebnissen ein radikales Sparprogramm angekündigt. Dabei würden unter anderem 15 Prozent aller Arbeitsplätze wegfallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Insgesamt will Qualcomm seine Ausgaben um etwa 1,4 Milliarden US-Dollar (1,3 Milliarden Euro) senken. Außerdem sollen Investitionen spürbar reduziert werden. Ausgenommen davon sind nur zwei Kernbereiche.

"Wir machen fundamentale Veränderungen", sagte Vorstandschef Steve Mollenkopf. Die Budgetkürzungen sollen bis Ende des nächsten Geschäftsjahres umgesetzt werden.

Parallel dazu legte Qualcomm schwache Zahlen vor. Im Geschäftsquartal bis Ende Juni halbierte sich der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum annähernd auf 1,2 Milliarden Dollar. Der Umsatz schrumpfte um 14 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar.

Der Konzern steht unter Druck von Investoren wie dem Hedgefonds Jana Partner und will nun eine strategische Neuausrichtung inklusive der Abspaltung von Firmenteilen prüfen. Am Markt überwog jedoch weiter die Skepsis – die Aktie fiel nachbörslich um fast zwei Prozent. (anw)

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