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Schwächere Nachfrage nach Motorola-Handys

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Der US-Elektronikkonzern Motorola hat im dritten Quartal seinen Gewinn kräftig erhöht und die Gewinnerwartungen der Wall Street erfüllt. Der größte amerikanische Handyhersteller verzeichnete aber einen stark nachlassenden Auftragseingang bei mobilen Telefonen.

Motorola setzte im dritten Quartal 9,5 Milliarden Dollar um, ein Plus von 18 Prozent. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft stieg unter Ausklammerung von Sonderfaktoren um 66 Prozent auf 598 Millionen Dollar. Im Handy-Bereich erhöhte sich der Umsatz im dritten Quartal nur um vier Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Auftragseingang fiel um 23 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar. Motorola versuchte dies mit dem Hinweis auf einen massiven Auftragsschub im Vergleichszeitraum des Vorjahres zu erklären. Der Handy-Absatz stieg in Nord- und Südamerika erheblich, doch gab er in Europa deutlich nach.

Gut liefen Motorolas Geschäfte bei Breitbandprodukten und Netzwerkausrüstung. Im Halbleiterbereich stieg der Umsatz um 30 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar, während der Gewinn sich auf 190 Millionen Dollar mehr als verdreifachte. Die Motorola-Aktien notierten im nachbörslichen Handel mit 26,5 Dollar fast unverändert. (cp)