Schweizer Gemeinde Zermatt akzeptiert jetzt Bitcoin

Wer am Fuße des Matterhorns im Schweizer Ferienort Zermatt lebt, kann ab sofort lokale Steuern und Gebühren der Gemeinde mit Kryptowährung begleichen.

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(Bild: mk1one/Shutterstock.com)

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Der Schweizer Tourismusort Zermatt, am Fuße des berühmten Matterhorns, akzeptiert ab sofort die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel für lokale Steuern und für sonstige Gebühren bei den lokalen Behörden. Dies teilte das schweizerische Krypto-Finanzdienstleistungsunternehmen Bitcoin Suisse mit.

Gebühren für Gemeindedienstleistungen werden über ein von Bitcoin Suisse bereitgestelltes Point-of-Sale-Terminal im Gemeindehaus Zermatt eingezahlt. Um die Gemeindesteuern per Bitcoin zu begleichen muss zunächst eine Krypto-Zahlungsoption bei der Fachstelle Steuern der Einwohnergemeinde beantragt werden. Danach können Steuerzahler über einen E-Mail-Link auf ein Online-Zahlungsportal zugreifen und Bitcoins direkt aus ihrer eigenen Bitcoin-Wallet übertragen, erläutert Bitcoin Suisse. Es tauscht dabei die Bitcoin in Schweizer Franken um und überweist den Betrag in Franken auf das Bankkonto der Gemeinde.

Zermatt, die gut 5000 Einwohner zählende Gemeinde im Kanton Wallis ist nicht die erste Schweizer Kommune, die Bitcoin für lokale Abgaben akzeptiert. Bereits seit 2016 können in der Stadt Zug als erster Gemeinde in der Schweiz bestimmte Amtsdienstleistungen mit Bitcoin bezahlt werden. Die Nutzung hält sich laut Aussagen von Gemeindevertretern jedoch in Grenzen. (axk)