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Seat zeigt interessante Studie zur künftigen Stadtmobilität

Das Konzeptfahrzeug Minimó befördert bis zu zwei Passagiere und fährt dabei auf Wunsch autonom. Geht dem Akku der Saft aus, lässt er sich in Sekunden wechseln.

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Seat zeigt interessante Studie zur künftigen Mobilität in Städten

(Bild: Seat)

Seat zeigt auf dem MWC, wie sich der spanische Autobauer die automobile Zukunft in Städten vorstellt. Herausgekommen ist das Concept-Car Minimó. Der vollelektrische Zweisitzer erinnert ein wenig an den Renault Twizy, soll aber einiges besser machen und so vor allem das Carsharing in Städten für Anbieter und Kunden attraktiver machen.

Anders als der Twizy hat Seats Minimó Türen, sodass die Passagiere besser vor Wind und Wetter geschützt werden. Mit seinen kompakten Abmessungen von 2,50 Meter in der Länge und 1,24 Meter in der Breite, soll das Stadtauto auf Motorradparkplätzen parken können und auch während der Fahrt die Straßen weniger verstopfen als herkömmliche Autos.

Seat Minimó (3 Bilder)

Mit seinen kompakten Abmessungen blockiert der kleine Seat nur wenig Parkfläche. 

Mit einer Akkuladung soll der Minimó rund 100 km Reichweite bieten. Doch statt dann eine Ladesäule anzusteuern, sollen laut Seat die Carsharing-Betreiber in wenigen Sekunden einfach den Akku des Autos tauschen. Als mögliche Abnehmer sieht Seat vor allem Carsharing-Anbieter, denn das Konzept würde diese unabhängig von der Ladesäuleninfrastruktur machen und teure Standzeiten der Mietwagen verhindern.

Für die Passagiere hält der Minimó eine Android-Auto-Unterstützung nebst Google Assistant bereit. Wer nicht selbst fahren will, überlässt die Steuerung dem Minimó, der einen Autonomiegrad von Level 4 erreichen soll. Obgleich die Studie des Kleinstwagen schon relativ seriennah wirkte, dürfte trotzdem noch einige Zeit vergehen, bis man ihm auf der Straße begegnet. (spo)