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HP Z2 Workstation-PCs mit 6-Kern-CPU Intel Xeon E-2100, Profi-GPUs und Thunderbolt 3

HPs hat seine Z2-Workstations überarbeitet und bietet in Formfaktoren vom Mini-PC über SFF bis zum Tower außer sechs Kernen auch Profi-Grafik und Thunderbolt.

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Sechs Kerne, Quadro-Grafik und Thunderbolt: HP bohrt Z2-Workstationreihe auf

Z2-G4-Reihe: Tower, Mini, SFF und Elite Desk WS-Edition

(Bild: hp)

Im Kielwasser der Ankündigung von Intels Xeon E-2100-CPUs bietet HP die damit ausgestattete, erneuerte Z2-G4-Reihe in verschiedenen Formfaktoren an. Außer dem Z2-Mini-PC gibt es die Z2-Reihe nun als kleines Desktop-Gehäuse (SFF) und als klassischen Tower.

Alle Z2-Modelle nutzen den Workstation-Chipsatz C246. Angesichts der Sicherheitslücken Spectre und Meltdown und noch unveröffentlichten Spectre-NG-Varianten betont HP die hauseigenen Sicherheitsfunktionen Sure Start, Sure Run und Sure Click. Diese sollen unter anderem das Mainboard-BIOS schützen und bei Bedarf automatisch wieder herstellen, sofern es durch Malware kompromittiert wurde.

Über Flex-I/O-Module lassen sich vom Mini bis zum Tower alle Z2-G4-Workstations mit Thunderbolt 3 ausrüsten

HP Z2 Mini G4 Innenleben

(Bild: hp)

Der Z2 Mini G4 ist mit 2,7 Liter Volumen eines der kleinsten Gehäuse, in dem neben einem Sechskern-Prozessor samt 32 GByte DDR4-RAM mit ECC auch eine dedizierte Grafikeinheit Platz findet. Bei letzteren handelt es sich wahlweise um eine Nvidia Quadro P600 oder P1000 und ab Herbst bietet HP auch eine Radeon Pro WX4150 an – alle Optionen mit 4 GByte Grafikspeicher.

Für die meisten Xeon-Varianten und die Quadro- respektive Radeon-Pro-Grafik braucht es laut Datenblatt des Z2 Mini G4 allerdings die Performance-Variante. Die Entry-Version lässt sich mit Pentium Gold, Core i3-, i5- und -i7-Prozessoren bestücken, von denen allerdings nur die beiden ersteren optional ECC-RAM nutzen können. Das Vorjahresmodell der Z2 Mini war noch auf Vierkern-CPUs und maximal eine Quadro M620 beschränkt. HP gibt eine verdoppelte Grafikleistung im Vergleich zum alten Modell an.

Erweiterungsmöglichkeiten reichen von seriellen Anschlüssen, zusätzlichen GBit-Anschlüssen bis hin zur Unterbringung in 42U-Racks – dort passen bis zu 56 der Minis hinein.

HP Z2 SFF Innenleben

(Bild: hp)

Die beiden Varianten Z2 SFF und Tower sind neu in der Z2-Reihe, die zuvor nur den Mini umfassten. Die SFF-Variante ist bereits vier Mal so groß wie die Mini-Version, dafür mit bis zu 64 GByte und maximal 95-Watt-CPUs aber noch einmal deutlich besser upgradefähig. Zudem ist im Gehäuse Platz für ein optisches Laufwerk im Slimline-Format, je eine 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatte (oder SSD) sowie ein zweiter M.2-Slot für eine weitere NVMe-SSD. Die Tower-Variante nimmt zwei 3,5-Zoll-Laufwerke und zwei M.2-SSDs auf und bietet darüber hinaus für zwei 5,25-Einschübe. Außerdem lässt sie sich maximal bis zu einer Quadro P5000 oder wahlweise einer Radeon Pro WX 7100 aus dem High-End-Bereich aufrüsten.

Für den vom Marketing kürzlich neu entdeckten User-Typ "Creative Professional" bietet HP nun auch den Elite Desk 800 als Workstation Edition an, der im Gegensatz zur normalen Variante auch über ISV-Zertifikate für gängige Content-Creation-Programme verfügt und optional mit günstigeren Desktop-Grafikkarten aus AMDs RX-500-Reihe sowie Nvidias GTX-1000-Serie bestückt werden kann. (csp)

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