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Second Life führt Entwicklung der Linux-Version fort

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Der Betreiber der virtuellen Welt Second Life, Linden Lab, hat im Rahmen der Weiterentwicklung den Status des Linux-Clients von alpha auf beta gesetzt. Linux-User, so das Unternehmen, könnten jetzt alle Features nutzen, die auch unter Windows möglich seien. Der Client dient dazu, sich anzumelden, einen Avatar zu gestalten und ihn in der virtuellen Welt zu bewegen. Freilich war der Linux-Client schon im Alpha-Stadium für den öffentlichen Betrieb freigegeben. Die Nutzer wundern sich nun, warum der Alpha-Status rund zwei Jahre dauerte, denn schon der Alpha-Client sei stabiler als der Windows-Pendant und auch noch 15 Prozent schneller.

Linden Lab führt die höhere Stabilität darauf zurück, dass schon die Treiber-Implementation der Linux OpenGL stabiler sei als Direct3D für Windows. Direct3D werde jedoch häufiger benutzt, weil sich Anwendungen auf dieser Basis leichter nach Mac OS X portieren ließen. Man darf gespannt sein, wie lange der Linux-Client nun in der Beta-Phase verharren wird. (bb)