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Seniorenresidenz in Kalifornien testet Amazons Alexa als Alltagshilfe für Bewohner

Für manche Menschen sind Digital-Assistenten nur eine nette Hilfe oder Spielerei. In einem Altenheim wird jetzt erforscht, ob sie auch eine echte Unterstützung für ältere Menschen sein können.

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Seniorenresidenz in Kalifornien testet Amazons Alexa als Alltagshilfe für Bewohner

Der nichtkommerzielle Altenheim-Betreiber Front Porch erforscht derzeit mit Hilfe von rund 50 Bewohnern einer Residenz in Kalifornien, ob der sprachgesteuerte Digital-Assistent Alexa von Amazon Senioren den Alltag erleichtern kann. Das Projekt dürfte das erste sein, in dem die Eignung der Technologie für diese Zwecke eingehend untersucht wird. Das berichtet Technology Review online in "Alexa für Alte".

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Die Mehrheit der Teilnehmer in der Alexa-Fokusgruppe ist mehr als 80 Jahre alt. Manche von ihnen brauchen Gehhilfen, und manche haben Seh- und/oder Hörprobleme. Die meisten nutzen ihre Echo-Lautsprecher für einfache Dinge: um den Wecker zu stellen, Musik oder Bücher zu hören, für Nachrichten, Sportergebnisse, Uhrzeit und Wetter. Für Jim Bates zum Beispiel, einen 79 Jahre alten Mann mit zitternden Händen, ist es viel einfacher, das Web mit Alexa zu durchsuchen statt mit Eingaben auf seinem Laptop oder iPhone.

Die Erfahrungen der Teilnehmer sollen Informationen dazu liefern, wie künftige Versionen von Alexa noch nützlicher für Senioren werden könnten. In einigen Wochen will Front Porch zudem die Echo-Lautsprecher der Test-Teilnehmer mit intelligenten Steckdosen und Thermostaten verbinden, so dass sich auch Licht und Heizung über Alexa steuern lassen. Wenn der zweimonatige Test damit gut verläuft, dürften auch die Bewohner der anderen neun Residenzen von Front Porch Alexa-Geräte bekommen.

Mehr dazu bei Technology Review online:

(sma)

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