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Server für den Windows Live Messenger werden endgültig abgeschaltet

Ende Oktober will Microsoft auch die letzten Server seines Windows Live Messengers abschalten. Damit endet die Geschichte des Instant-Messaging-Dienstes nach 15 Jahren.

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Per Mail hat Microsoft Nutzer seines Instant-Messaging-Dienst Windows Live Messenger in China davon unterrichtet, dass der Dienst am 31. Oktober 2014 eingestellt werden soll. Nachdem in fast allen Teilen der Welt schon seit einiger Zeit nur noch Skype als Messaging-Plattform von Microsoft angeboten wurde, werden dann auch die letzten Live-Messenger-Server abgeschaltet, die Microsoft aufgrund der Beliebtheit des Dienstes in China noch weiter betrieben hatte.

"Messenger ist jetzt Skype" - mit Webseiten wie dieser legte Microsoft den Messenger-Nutzern bald nach dem Kauf von Skype nahe, mitsamt der Windows-Live-Messenger-Kontakte zum neuen Dienst umzuziehen.

(Bild: Microsoft)

Der Dienst kam 1999 zunächst unter dem Namen Microsoft Network Messenger (MSN Messenger) auf den Markt. Er konnte sich schnell etablieren und hatte über 300 Millionen Benutzer weltweit, davon sieben Millionen in Deutschland. 2011 kaufte Microsoft den VoIP- und Instant-Messaging-Anbieter Skype und kündigte Ende 2012 an, dass der Windows Live Messenger eingestellt würde. Die Nutzer wurden aufgefordert, zu Skype umzuziehen. Am 30. April 2013 war dann endgültig Schluss.

Lediglich in China hatte Microsoft den Windows Live Messenger damals nicht eingestellt, weil das Unternehmen den Dienst Skype dort nicht selbst betreibt; Anbieter ist in China ein lokaler Partner. Nun steht aber auch in China, wo der Live Messenger sehr beliebt war, das Ende des Dienstes bevor. (dwi)

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