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Sex im Web nur noch auf Platz 3

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Eine Studie des amerikanischen Softwareherstellers SurfWatch hat ergeben: Jede dritte Internet-Kontakt während der Arbeitszeit ist privater Natur. Der URL-Auswertung zufolge haben sich aber die Interessen der Internet-Surfer drastisch verändert: Standen bisher Sex-Seiten im Vordergrund, so führen im ersten Quartal 1999 Informations- und Nachrichtenseiten, gefolgt von Finanzthemen. Erst an dritter Stelle finden sich Internet-Seiten mit erotischen Inhalten.

SurfWatch erklärt die Interessens-Verlagerung der Benutzer damit, daß Politik und Erotik seit der Clinton-Lewinsky-Affäre näher zusammengerückt seien. Das Liebesleben des US-Präsidenten habe zu einer Vervierfachung der Besuche auf Nachrichtenseiten geführt. Laut SurfWatch halten sich die Surfer inzwischen doppelt so lange bei einer Internet-Adresse auf als noch vor einem Jahr. Die Firma produziert Software, mit der Datenpakete statistisch ausgewertet werden können. "Vor allem größere Firmen wie Versicherungen überprüfen die Effektivität der Mitarbeiter", erläutert Tai Truong von der deutschen SurfWatch-Vertretung. Denkbar sei aber auch ein Einsatz an Schulen, denn "mit diesen Anwendungen könnten Lehrer leichter kontrollieren". (mbb)

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