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Sharp dämmt Verluste ein

Auch im dritten jahr in Folge kommt Sharp nicht aus der Verlustzone. Die jüngsten Geschäftszahlen, des nun unter der Kontrolle von Foxconn agierenden Unternehmens zeigen aber, dass der Verlust kleiner wird.

Sharp

(Bild: dpa, Kimimasa Mayama)

Der unter dem Dach des Apple-Auftragsfertigers Foxconn operierende japanische Elektronikkonzern Sharp ist auf dem Weg der Erholung. Dank Sanierung konnte der Verlust im abgelaufenen Geschäftsjahr unterm Strich auf rund 24,9 Milliarden Yen (205 Millionen Euro) gesenkt werden nach 255,9 Milliarden Yen im Vorjahr, wie Sharp am Freitag bekanntgab. Damit schreibt der Konzern im nunmehr dritten Jahr in Folge rote Zahlen.

In operativer Rechnung konnte er jedoch erstmals wieder schwarze Zahlen ausweisen: Der Betriebsgewinn belief sich auf 62,4 Milliarden Yen, nach einem Vorjahresverlust von 161,9 Milliarden Yen. Der Umsatz sank um 16,7 Prozent auf 2,05 Billionen Yen (16,9 Milliarden Euro).

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Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gab das in Osaka ansässige Unternehmen nicht ab. Sharp ist der erste große japanische Elektronikkonzern, der von einem ausländischen Unternehmen übernommen worden war. Sharp war Pionier mit flachen LCD-Bildschirmen, geriet in den vergangenen Jahren jedoch durch Konkurrenz aus Südkorea und China massiv unter Druck. Seit 2016 steht das Unternehmen unter der Kontrolle von Foxconn. Der taiwanische Konzern hatte rund drei Milliarden Euro für den Einsteig gezahlt und ist nun größter Anteilseigner (66 Prozent). (dpa) / (mho)

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